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Ratgeber

Spitex-Statistik: was das BFS verlangt — und woher die Zahlen kommen

Einmal im Jahr kommt die Aufforderung vom Kanton, und in vielen Betrieben beginnt dann die Suche: Wie viele Stunden waren es? Wie viele Klientinnen? Wie verteilt sich der Ertrag? Dabei sind die meisten dieser Angaben längst erfasst — in den Rechnungen, die ihr das ganze Jahr über eingereicht habt.

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Wer melden muss

Die Statistik der Hilfe und Pflege zu Hause ist eine obligatorische Bundesstatistik. Sie stützt sich auf das Krankenversicherungsgesetz (Art. 59a und Art. 23 KVG) und das Bundesstatistikgesetz (Art. 3). Erhoben wird sie über die Kantone.

Meldepflichtig sind nicht nur Spitex-Organisationen. Auch selbstständig erwerbende Pflegefachpersonen sind erfasst — ein Punkt, der vielen erst auffällt, wenn die Aufforderung im Briefkasten liegt. Wer mit eigener ZSR-Nummer zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung abrechnet, gehört dazu.

Die vier Kapitel des Erhebungsbogens

Kapitel A — Allgemeine Angaben. Rechtsform, Leistungsangebot, Tätigkeitsgebiet. Wer ihr seid und was ihr anbietet.

Kapitel B — Personal. Bestand, Vollzeitäquivalente, Ausbildungsstruktur. Diese Angaben lassen sich aus einer Abrechnung nicht ableiten — sie kommen aus eurer Personaladministration.

Kapitel C — Klientinnen und Klienten. Anzahl Personen, Altersklasse, Geschlecht und die Leistungsstunden, aufgeteilt nach Leistungsart: Abklärung, Beratung und Koordination; Untersuchung und Behandlung; Grundpflege.

Kapitel D — Finanzen. Erträge, aufgeschlüsselt nach Kostenträger.

Woher die Zahlen kommen

Kapitel C und D beruhen fast vollständig auf Angaben, die in euren Abrechnungen ohnehin enthalten sind. Jede Rechnung trägt die Leistungsart, die Stunden, die Person und den Kostenträger. Was fehlt, ist nicht die Information — es ist die Zusammenfassung über ein ganzes Jahr.

Genau das ist der Grund, warum die Statistik in vielen Betrieben Wochen kostet: Die Daten liegen in Einzelrechnungen, und jemand zählt sie von Hand zusammen.

Wie CuraSovo das löst

CuraSovo liest die Abrechnungsdateien eines Erhebungsjahres und aggregiert daraus die Kennzahlen: Leistungsstunden nach Leistungsart, Klientinnen und Klienten nach Altersklasse und Geschlecht, Leistungsstunden im Jahresverlauf, Ertrag nach Kostenträger. Als Excel-Datei oder als PDF-Bericht.

Der Erhebungsbogen wird dabei mit einer Fortschrittsanzeige über alle vier Kapitel dargestellt: A, C und D füllt CuraSovo aus euren Daten, Kapitel B ergänzt ihr selbst. Ihr seht also jederzeit, was noch fehlt, statt es am Ende zu merken.

Der Aufwand für euch: Jahresexport aus dem Vorsystem, per Drag & Drop hochladen, Bericht erzeugen.

Und die Daten bleiben, wo sie hingehören

Die Dateien für die Statistik werden ausschliesslich im Arbeitsspeicher ausgewertet und nach der Erzeugung des Berichts gelöscht. Sie landen nicht in der Rechnungsdatenbank. Genau deshalb ladet ihr sie einmal im Jahr neu hoch: Weil CuraSovo das ganze Jahr über nur speichert, was die Buchhaltung braucht.

Auch in den Auswertungen bleiben einzelne Personen geschützt. Alter und Geschlecht lassen sich erst dann auswerten, wenn genug Daten vorliegen, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Klientinnen möglich sind.

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Die Statistik aus den Zahlen, die ihr ohnehin abrechnet

Die BFS-Jahresstatistik gehört ab PLUS zum Paket. Seht euch an, wie das funktioniert — oder sprecht 15 Minuten mit uns, ohne Verkauf.

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Häufige Fragen

Müssen auch selbstständige Pflegefachpersonen die Statistik liefern?

Ja. Die Erhebung ist obligatorisch und umfasst ausdrücklich selbstständig erwerbende Pflegefachpersonen, nicht nur Organisationen. Die Unterlagen kommen über den Kanton.

Worauf stützt sich die Meldepflicht?

Auf das Krankenversicherungsgesetz (Art. 59a und Art. 23 KVG) und das Bundesstatistikgesetz (Art. 3). Durchgeführt wird die Erhebung von den Kantonen im Auftrag des Bundesamts für Statistik.

Kann CuraSovo den ganzen Erhebungsbogen ausfüllen?

Nein — und das sagen wir ehrlich. Kapitel B (Personal) lässt sich aus Abrechnungsdaten nicht ableiten, das ergänzt ihr selbst. Die Kapitel A, C und D füllt CuraSovo aus euren Daten.

Warum muss ich die Dateien nochmals hochladen?

Weil wir unterjährig nur speichern, was die Buchhaltung braucht — keine Leistungs- und Behandlungsdaten. Für die Statistik werden die Dateien einmalig im Arbeitsspeicher ausgewertet und danach gelöscht. Der Aufwand ist ein Jahresexport per Drag & Drop.

In welchem Paket ist die Statistik enthalten?

Ab PLUS. Eigene Auswertungen, Bericht-Vorlagen wie der Nachweis der Restkostenfinanzierung und der KI-Assistent gehören zu ULTRA.

Dieser Artikel ist eine Übersicht, keine Rechtsauskunft. Massgeblich sind die Erhebungsunterlagen eures Kantons und die Wegleitung des Bundesamts für Statistik.

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