Eure Daten bleiben in der Schweiz. Und im selben Rechenzentrum.
In der Pflege ist Datenschutz keine Formalie. Wer Rechnungen bearbeitet, arbeitet mit Angaben über kranke Menschen — und trägt Verantwortung dafür, wo diese Angaben landen.
Was heute üblich ist, und warum es ein Problem ist
Damit die Buchhaltung stimmt, wandern Rechnungen zum Treuhänder. Als Stapel auf dem Schreibtisch, als Mailanhang, als Freigabe in einem Cloud-Ordner. Auf diesem Weg können sie Menschen sehen, die damit nichts zu tun haben: Mitarbeitende ohne Pflegeauftrag, Aushilfen, das Reinigungspersonal, die Empfangsstelle beim Treuhänder. Und wer eine Pflegerechnung sieht, sieht in der Regel auch, wer wie oft besucht wurde und weshalb.
Was CuraSovo anders macht
Die entscheidenden Angaben werden gar nicht erst ausgelesen. Besuchsfrequenz, Dauer, erbrachte Leistungen, Diagnosen — nichts davon verlässt euer Vorsystem, weil CuraSovo es nicht aus der Datei holt. In die Buchhaltung geht nur, was die Buchhaltung braucht: wer, wie viel, wofür im Sinne des Gesetzes, bis wann.
Und es geht auf keinem Weg dorthin, den ihr nicht kontrolliert. Kein Ausdruck, kein Mailanhang, keine Cloud-Freigabe.
Wo alles läuft
CuraSovo wird in der Schweiz entwickelt und läuft bei Infomaniak in Genf. Auch der KI-Assistent arbeitet dort — eure Daten verlassen also weder das Land noch das Rechenzentrum. Infomaniak ist ein Schweizer Unternehmen und untersteht weder dem US CLOUD Act noch europäischen Zugriffsrechten. Für Angaben über Patientinnen und Patienten ist das kein Detail, sondern der Unterschied.
Wie die Daten geschützt sind
- Was gespeichert wird, ist verschlüsselt abgelegt
- Zugang zu eurem Konto lässt sich mit einem zweiten Faktor absichern
- Die Verbindung zu bexio läuft über verschlüsselte Zugangsschlüssel, die wir verschlüsselt aufbewahren
- In unseren Betriebsprotokollen werden IBAN, E-Mail-Adressen, Zugangsschlüssel und AHV-Nummern automatisch unkenntlich gemacht, bevor etwas geschrieben wird
- Dateien werden vollständig im Arbeitsspeicher verarbeitet, ohne Umweg über die Festplatte
Auswertungen, die einzelne Personen schützen
In den Auswertungen sind Alter und Geschlecht so lange gesperrt, wie die Datenmenge klein genug wäre, dass sich einzelne Personen erkennen liessen. Liegen genug Daten vor, gibt CuraSovo die Merkmale frei. Schränkt ihr die Menge wieder ein, sperrt es sie automatisch erneut.
Und der Treuhänder?
Er bekommt in bexio alles, was er für Abschluss und Beratung braucht — und sieht dabei keine Behandlungsdetails, keine Diagnosen und keine Angaben, die auf eine Erkrankung schliessen lassen. Die Buchhaltung wird prüfbar, ohne dass die Pflege ihre Vertraulichkeit aufgibt.