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APN

APN: Pflege und Beratung in einem Unternehmen führen

Als Pflegeexpertin APN machst du zwei sehr verschiedene Dinge. Du erbringst tarifliche Pflegeleistungen — und du berätst, schulst, begleitest Projekte. Beide Hälften gehören zu deiner Arbeit. Nur passen sie nicht in dasselbe System.

Zwei Hälften, zwei völlig verschiedene Abläufe

Die Pflege ist transaktional. Auftrag, Leistung, Tarif, Abrechnungsdatei, Krankenkasse. Immer derselbe Weg, vom Tarif vorgegeben. Dafür sind Pflegesysteme gebaut.

Die Beratung ist eine Kundenbeziehung. Eine Anfrage, ein Gespräch, eine Offerte, ein Mandat über Monate, ein Stundensatz, eine Rechnung, ein Folgeauftrag. Kein Tarif, keine Zuweisung, keine Leistungsposition.

Ein Pflegesystem kennt keine Offerte, keinen Stundensatz, kein Projekt und keinen Vertrag am Kontakt. Es kann diese Hälfte nicht abbilden — und muss es auch nicht.

Warum der Treuhänder diese Lücke nicht schliesst

Er verbucht im Nachhinein. Er schreibt keine Offerte an eine Spitex-Organisation, verfolgt keine Projektstunden und pflegt keine Kundenbeziehung. Was in der Praxis übrig bleibt, ist eine Excel-Liste neben einem Word-Dokument — ausgerechnet für den Teil des Geschäfts, der steuerpflichtig ist.

Die Grenze, die man nicht übersehen darf

Tarifliche Pflege ist von der Mehrwertsteuer ausgenommen. Beratung, Schulung und Projekte sind es in der Regel nicht. Und für die Steuerpflicht zählen ausschliesslich die steuerbaren Umsätze.

Das heisst: Du wirst mehrwertsteuerpflichtig, sobald deine Beratungsumsätze CHF 100'000 überschreiten — deine Pflege zählt dabei nicht mit. Ohne getrennte Erlöskonten merkst du diesen Moment oft erst im Nachhinein, und dann rückwirkend.

Wie beide Hälften zusammenkommen

Die Beratungshälfte lebt in bexio, und zwar vollständig: Kontakte mit Verträgen und Erinnerungen, Offerten mit deinem Dokumentdesign, hinterlegte Dienstleistungen und individuelle Stundensätze, Projektzeiten, aus denen sich direkt fakturieren lässt, Rechnungen mit korrektem Mehrwertsteuersatz — auf Deutsch, Französisch oder Italienisch.

CuraSovo sorgt dafür, dass die Pflegehälfte dort ankommt. Die Abrechnungsdatei, die dein Pflegesystem ohnehin an die Krankenversicherung schickt, wird zur Buchung in derselben Buchhaltung — mit eigenem Erlöskonto, sauber getrennt von der Beratung.

Dazu kommt alles, was zu einem Unternehmen sonst noch gehört: Belege und Quittungen mit der bexio Go App abfotografiert und automatisch ausgelesen, Lieferantenrechnungen per E-Mail direkt in die Verarbeitung, der Bankabgleich automatisch, die Mehrwertsteuerabrechnung auf Knopfdruck. Ohne Papier, ohne Ordner, ohne Medienbruch.

Was du davon hast

Du siehst laufend, wie dein Unternehmen dasteht — nicht erst im Frühling. Du erkennst die MwSt-Grenze, bevor du sie überschreitest. Dein Treuhänder bekommt Zugriff auf dieselbe Buchhaltung und findet dort alles für Abschluss und Beratung, ohne Behandlungsdetails oder Diagnosen zu sehen. Und wenn die Beratung wächst, wächst das System mit — bis zur Lohnbuchhaltung, wenn du jemanden anstellst.

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Häufige Fragen

Brauche ich als APN wirklich bexio?

Für die tarifliche Pflege nicht. Für alles andere — Offerten, Stundensätze, Projekte, Mehrwertsteuer, Abschluss — brauchst du ein Geschäftssystem, und dein Pflegesystem ist keines.

Wie trenne ich Pflege und Beratung sauber?

Über getrennte Erlöskonten. CuraSovo bucht die tariflichen Leistungen auf ein eigenes Konto, deine Beratungsrechnungen erfasst du in bexio auf ein anderes. Damit sind beide Ströme jederzeit einzeln sichtbar.

Ab wann werde ich mehrwertsteuerpflichtig?

Sobald die steuerbaren Umsätze CHF 100'000 überschreiten. Tarifliche Pflege zählt nicht mit.

Kann mein Treuhänder mitarbeiten?

Ja. Du lädst ihn in dein bexio-Konto ein. Er sieht die Buchhaltung — und keine Behandlungsdetails.

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